Dezemberhilfe und Überbrückungsgeld III

Publiziert am 08.12.2020

das Bundeskabinett hat nun auch dem Gesetz für die Dezemberhilfe, sowie dem III. Teil der Überbrückungshilfe zugestimmt.

Dezemberhilfe:

Mit der Dezemberhilfe sollen Unternehmen gefördert werden, welche von den temporären Schließungen erfasst wurden und mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 75 % des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, welche direkt von den temporären Schließungen betroffen, indirekt betroffen, oder mittelbar indirekt betroffen sind.

Die Antragsstellung wird seitens der Bundesregierung aktuell vorbereitet. Eine genaue zeitliche Aussage, ab wann die Antragsstellung möglich ist, ist derzeit noch nicht bekannt gegeben.

Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigten Buchprüfer) erfolgen. Soloselbstständige, welche nicht mehr wie 5.000,00 € Förderung beantragen, können die Anträge mit Ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.


Überbrückungshilfe III:

Mit dem III. Teil des Überbrückungshilfeprogramms wird für die Monate Januar bis Juni 2021, branchenübergreifend, Überbrückungshilfe geleistet.
Die Umsetzung erfolgt wieder in einem zweistufigen Verfahren, bei dem zunächst die Antragsvoraussetzungen und die erstattungsfähigen Fixkosten glaubhaft zu machen sind. Diese müssen nachträglich mit Nachweisen belegt werden.
Für beide Stufen ist die Mitwirkung eines prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwalt) erforderlich.

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen, die entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten erlitten haben, oder im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % pro Monat hinnehmen mussten.

Der Katalog der erstattungsfähigen Fixkosten wurde erweitert, sowie der Förderhöchstbeitrag pro Monat von bisher 50.000,00 € auf 200.000,00 € erhöht.


Wenn Sie die Dezemberhilfe, oder den III. Teil der Corona-Überbrückungshilfe beantragen möchten, oder Unterstützung bei der Prüfung der Antragsvoraussetzungen benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie dabei gerne.


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