Kassennachschau

Publiziert am 18.09.2017

Achtung, ab 2018: Das Finanzamt darf die Kasse ohne Vorankündigung prüfen

Mit der Kassen-Nachschau hat der Fiskus ab 01.01.2018 eine neue Ad-hoc Prüfung im Repertoire.

Erst zu Jahresbeginn sind die Anforderungen an eine elektronische Kasse erneut gestiegen. Schon steht die nächste Verschärfung an: Normalerweise kündigt das Finanzamt eine Betriebsprüfung schriftlich an. Sie, als Unternehmer können sich dann mit Ihrem Steuerberater besprechen und die Unterlagen vorbereiten.
Keine Chance zur Vorbereitung lässt die unangekündigt Nachschau. Ab Beginn des nächsten Jahres haben die Finanzämter die Möglichkeit, eine unangekündigte Kassen-Nachschau durchzuführen.
Die Finanzbehörde kann dann ohne vorherige Ankündigung jederzeit während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten Geschäftsgrundstücke und Geschäftsräume des Steuerpflichtigen betreten und eine Prüfung der Kassenführung, einschließlich Kassensturz, vornehmen. Auch anonyme Testkäufe und Beobachtungen vor Ort sind zulässig.
Auf Anforderung des Finanzbeamten sind ihm Bücher, Aufzeichnungen sowie die für die Kassenführung erheblichen sonstigen Organisationsunterlagen vorzulegen und Auskünfte zu erteilen. Der Finanzbeamte kann auch die Übermittlung der elektronischen Kassen-Daten verlangen oder fordern, dass ihm Buchungen und Aufzeichnungen auf einem maschinell auswertbaren Datenträger zur Verfügung gestellt werden.
Wegen des wachsenden Risikos überraschender Kontrollen ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Die Kasse – und natürlich die Buchhaltung generell – sollte stets top in Ordnung sein.
Gerne unterstützen wir Sie dabei. Sprechen Sie uns an!


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