Ein Interview mit Renate Kosian

Renate Kosian ist seit 1977 Mitarbeiterin bei Florentz und Partner. Im Gespräch blickt sie zurück, und natürlich auch auf das aktuelle Geschehen in der Kanzlei.

Sie sind seit 36 Jahren im Unternehmen. Noch immer keine Langeweile?
RK: Überhaupt nicht! Wenn Sie einen Businessplan für ein neues Hotel erstellen, den Mandanten zur finanzierenden Bank begleiten und auch noch zu betriebs wirt schaftlichen und steuerlichen Fragen rund um die Gründung beraten, ist das durchaus anspruchsvoll und nie Routine.

Kommen denn solche komplexen Aufgaben häufig vor?
RK: Ja, und immer wieder sind sie neu. Erst jüngst musste ich die Kostenrechnung für ein Altenheim einrichten und auf diese Weise eine Grundlage für die Festsetzung der Pflegesätze ermitteln. Ein weiteres Beispiel: Bei Betriebsprüfungen in der Gastronomie schießt die Finanzverwaltung oft weit über das Ziel hinaus. Dann gilt es durch gründliche und fundierte Nachkalkulation die unrealistischen Schätzungen der Behörden aus den Angeln zu heben und den Mandanten zu schützen. In solchen Fällen bin ich besonders ehrgeizig.

Sie erledigen wahrscheinlich auch interne Aufgaben?
RK: Nun, ich bin Teamleiterin und sorge dafür, dass jeder von den Stärken des anderen profitiert. Viel Freude bereitet mir auch die Ausbildung und Anleitung des Nachwuchses: Ich bringe die Erfahrung und das steuerliche Fachwissen ein, die jungen Mitarbeiter kennen manche Kniffe in Excel oder der Fibu-Software und sind da viel schneller.

Würden Sie noch einmal zu Florentz und Partner gehen?
RK: Ich kann hier wirklich selbständig arbeiten. Das ist angenehm. Und zu unseren langjährigen Mandanten habe ich ein unglaublich gutes Verhältnis. Auch so etwas ist nicht selbstverständlich. Die Wert schätzung und Unterstützung durch die Kanzleileitung ist mir enorm wichtig. Ja, ich würde es noch einmal tun.

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