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Regelmäßig aktualisiert erhalten Sie hier einen Überblick über wichtige Neuigkeiten und Gesetzesänderungen mit steuerlicher Relevanz.

Dialog 4 | 2026-11

Erbfallkosten bei der Erbschaftsteuer: Auch Vermächtnisnehmer dürfen 15.000-EUR-Pauschale in Anspruch nehmen

Erben können von ihrem erbschaftsteuerpflichtigen Erwerb diverse Nachlassverbindlichkeiten abziehen; dazu zählen sog. Erbfallkosten wie die Kosten für die Bestattung des Erblassers, ein angemessenes Grabmal, die übliche Grabpflege, für die Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses und zur Erlangung des Erwerbs. Für diese Kosten können entweder die tatsächlich angefallenen Kosten oder - ohne Nachweis - ein Pauschbetrag von 15.000 EUR abgezogen werden, so dass sich die Erbschaftsteuer mindert.

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Kleinanzeigen, eBay & Co.: Welche Verkäufe in die Steuerpflicht führen

Wer seinen Keller oder Dachboden entrümpelt und den vorgefundenen Hausrat im Internet verkauft, muss in der Regel keine steuerlichen Konsequenzen befürchten, denn als Privatverkäufer entfaltet seine Tätigkeit keine steuerliche Relevanz. Verkäufe von Gegenständen des täglichen Gebrauchs (z.B. Elektrogeräte, Kleidungsstücke oder Möbel) sind in der Regel steuerfrei.

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Kindergeld nach dem Abitur: So können Eltern die staatliche Leistung fortbeziehen

Mit dem Abitur in der Tasche beginnt für viele junge Erwachsene ein neuer, aufregender Lebensabschnitt. Ob Ausbildung oder Studium - die Möglichkeiten sind vielfältig. Und in aller Regel wird das Kindergeld nach dem Abitur bis zum 25. Geburtstag weitergezahlt, wenn sich das Kind so lange noch in einer Schul- oder Berufsausbildung oder in einem Studium befindet. Voraussetzung hierfür ist, dass der Anspruch bei der Familienkasse nachgewiesen wird. Nach dem Abitur sollten Eltern dort daher zeitnah mitteilen, wie es beruflich für das Kind weitergeht. Die erforderlichen Unterlagen, bspw. der Ausbildungsvertrag oder die Immatrikulationsbescheinigung, sollten bei der Familienkasse eingereicht werden.

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Steuerbescheid während Urlaubszeit: Einspruchsfrist sollte unbedingt im Blick behalten werden

Wer sich längere Zeit im Urlaub aufhält, sollte seinen Briefkasten zu Hause nicht unbeaufsichtigt lassen - insbesondere, wenn er noch mit Steuerbescheiden rechnet. Denn die Einspruchsfrist läuft unabhängig davon, ob man verreist ist oder den Bescheid direkt gelesen hat. Liegt nach der Urlaubsrückkehr ein Steuerbescheid im Briefkasten, sollte daher zuallererst die Einspruchsfrist berechnet werden. Denn gerade nach längerer Abwesenheit kann die Frist bereits abgelaufen sein.

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Papierbescheid künftig nur bei Widerspruch: Ab 2027 werden Steuerbescheide elektronisch bekannt gegeben

Aktuell werden Steuerbescheide vom Finanzamt (FA) nur dann elektronisch bekannt gegeben, wenn der Steuerzahler zuvor in seinem ELSTER-Benutzerkonto aktiv in die elektronische Bekanntgabe eingewilligt hat. Die Digitalisierung hält aber auch hier weiter Einzug: Ab dem 01.01.2027 sind die FA bei der elektronischen Bekanntgabe nicht mehr an eine ausdrückliche Einwilligung des Steuerzahlers gebunden. Damit wird der elektronisch bekannt gegebene Steuerbescheid zum Regelfall.

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Zeit wird teuer: Zinsen auf die Umsatzsteuer sind gerechtfertigt

Umsatzsteuerliche Nachforderungen können teuer werden - nicht nur wegen der Steuer selbst, sondern auch wegen der damit verbundenen Zinsen. Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zeigt: Nachzahlungs- und Verzugszinsen sind grundsätzlich zulässige Ausgleichsmechanismen und keine Sanktionen.

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